I BEA WIEDER AMAUL HALB VARRECKT

die letzten paar wochenenden waren sehr abenteuerlich. vorletztes wochenende bin ich, mit den barkeepern meines vertrauens, zum fluss zum grillen und chillen und baden und so.. auf dem weg dahin bin ich schon einmal gestorben, denn wir haben eine hängebrücke mit dem auto passiert. sowas geht aber auch nur in honduras. aber ich wollte abenteuer, also hab ich es jetzt. es war ein toller sonntag und wir hatten viel spaß. beim rückweg allerdings bin ich noch einmal gestorben denn wir haben die brücke im dunkeln passiert und danach war die straße so steil – das auto blieb stecken und wir gingen zu fuß bis zur hauptstraße.. da kamen uns dann unsere freunde entgegen, die machten sich nämlich schon sorgen, weil wir nicht mehr hinter ihnen waren. der eine war ein ziemlich guter autofahrer und hat das auto dann doch noch bis zur hauptstraße gebracht. danach war der motor überhitzt und wir sind im schneckentempo nach santa rosa gefahren.

die brücke

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und dann letztes wochenende war ich im celaque nationalpark, auf dem höchsten berg von honduras. um auf diesen buggel zu gelangen muss man zuerst ein paar andere berge überqueren und das ist echt ein hatsch. wir sind am samstag aufgebrochen – eine gruppe von 11 leuten und zwei guides in einem auto. total honduranisch. kreuz und quer durch die pampas. dann, ankunft in einem dörfchen mitten im niergendwo, dort wurden die esel beladen – mit wasser, unseren zelten und schlafsäcken. dann ging es los mit aufwärts laufen und zwar für die näcksten 6 stunden. ok es ging auch manchmal ein bisschen abwärts. irgendwann erreichten wir dann das camp. mit knurrendem magen wurden die zelte aufgebaut und nach dem essen ging es auch schon ins bett. um 3 in der nacht wurden wir geweckt, die zelte wurden abgebrochen und mit stirnlampen ging es dann im gänsemarsch rauf auf den höchsten punkt honduras – zum sonnenaufgang. also da bin ich ja sicher 3 mal gestorben. ich war soooo müde und wieder ging es hauptsächlich aufwärts. es war dunkel und kalt. und gatschig und steil. wie ein alter steinbock mit rheuma bin ich da rauf. halb varreckt. und dann war ich oben. bäume bäume und bäume. nur ein plätzchen ohne bäume, da haben wir den sonnenaufgang beobachtet. traumhaft. und ich war k.o. dann der abstieg. da denkt man es geht runter, geht es auch aber dann geht es wieder rauf, rauf, rauf und dann runter, runter, rauf, rauf, runter, rauf, runter und immer so weiter.. nach stunden des rauf und runter gehens sind wir dann endlich wieder in der zivilisation angekommen. 16 stunden laufen in zwei tagen. halb verreckt. aber schön wars. muskelkater. ole ole. danach gabs bier und essen und baden in den heissen quellen. ein herrliches wochenende ging zu ende.

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so das war’s. nächste woche gehe ich mit rosa maria nach guatemala und mari, marco und moni kommen zu besuch. ich freu mich schon. das wird toll.

ADIOS

2 Antworten auf „I BEA WIEDER AMAUL HALB VARRECKT“

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