die mission hat begonnen

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¡HOLA! es ist kaum zu glauben aber wahr, damit das mit dem visa schneller geht läuft alles über die kirche und wir werden quasi auf mission geschickt.

so then.. let’s begin the mission.

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also jetzt muss ich gleich sagen, dieser beitrag wird lang. seeehr lang. ich muss grad überlegen wo ich denn nur anfangen soll. also ich bin jetzt schon voll mobil in tegucigalpa, fahr fleißig taxi colectivo – das ist eigenlich wie bus nur taxi – man teilt es mit anderen und man muss halt wissen wo die verschiedenen stationen sind um das richtige taxi colectivo zu erwischen. manchmal stehen 100 menschen an und alle wollen ins centro – dann muss man halt ein bisschen warten und dann muss man dem fahrer sagen wo man aussteigen will. und für diese taxis kann ich schon meine sätze aber wenn die dann was fragen dann bin ich verloren, aber morgen geh ich dann in die schule und fange an zu lernen.  mit diesen taxis zu fahren ist total spannend, die autos sind in wirklich sehr sehr schlechtem zustand.. auspuff schleift am boden mit, gestartet wird die karre mit den kabeln unterm lenkrad, bremsen geht nicht mehr – man nimmt die handbremse zur hilfe. oder es hat keine innenbekleidung mehr und die türschnalle fehlt – dann muss man einfach zum fenster raus greifen und mal schnell aufmachen! – ja das ist honduras TEGUCIGALPA. die leute sind nett, alle reden und reden auch wenn du sagst ich versteh nichts, die reden weiter und weiter.. aber so lernt man sprachen, claudine aus cambo (meine barkeeper-freundin von meiner aupair-zeit) tat nichts anderes mit mir, und das war gut so. aber nun gut wieder zurück zum thema.

wir hatten einen workshop in valle de angeles ca. 30 km von tegucigalpa entfernt, ein schönes dorf mit total netten menschen, und wir haben mindestens 2x täglich bohnen gegessen – zum frühstück immer und entweder zum mittag- oder abendessen auch und tortillas gabs immer und soll ich euch was sagen, es gibt kekse, die schmecken auch wie tortillas und andere kekse, die schmecken auch wie tortillas. und die avokados die mag ich am allerliebsten. und bananenchips ohhh ich könnt mich nur von bananenchips ernähren und wassermelonensaft – zu gut. irgendwie hab ich vergessen diese ganzen bohnenmenüs zu fotografieren. beim nächsten mal dann.. aber zum frühstück muss ich jetzt ehrlich sagen, hätt ich lieber nutella in meinem tortilla gehabt anstelle von dem bohnenmousse und der mayonaise oder was das war. aber ich ess einfach was auf den tisch kommt, ausserdem bohnen sind glaub ich gut für die verdauung.

wir, also wir die missionare/missionärinnen oder wie auch immer sind jetzt alle da, von überall her, eigentlich sind wir eh nur 7 aber das passt gut. wir sind die missionierende neue reisegruppe von honduras. bestehend aus zwei österreicherinnen, einer slowakin und einem slowaken, einer finnin, einer schweizerin und einer ecuadorianerin. wir planen alle schon gemeinsame trips und wo wir welche ferien verbringen und so weiter und so … wir hatten es die tage wirklich sehr lustig, zwischendurchen haben wir uns eingebildet wir hätten alle krankheiten von dengue bis zika, wenn man über sowas spricht bildet man sich danach einiges ein. oder auch was tun wenn man überfallen wird – unsere idee wäre viele billige handys kaufen und ihnen immer eins davon geben. ja also man kommt dann schon auf so manch komische gedanken. irgendwie haben wir da so einen lustigen humor entwickelt, missionierigerhumor könnte man den nennen, vielleicht. ich weiß auch nicht genau wie man das jetzt am besten sagen könnte. aber wir finden es alle echt lustig, dass wir in honduras als missionare gemeldet sind. jana, meine nonnenfreundin von dem bildchen da oben, will mich zur kaffeetrinkerin machen, also musste ich dieses wochenende schon viel kaffee probieren.. fazit: schmeckt immer noch nicht. aber ich riech verdammt gern an den packungen und mittlerweile mag ich auch den geruch von frischem kaffee.

ach ja hab ich erwähnt, das ich brutalst müde bin und das schon wieder um 5 am nachmittag. wir hatten gestern präsentationen von unseren ländern. einige hondurianer die austausch in europa oder so gemacht haben, sind dann gekommen und anschließend haben wir ein lagerfeuer gemacht und bier und rum aus honduras und schnaps aus der slowakei probiert, dann wurde noch gesungen und um 5 ins bett gegangen um 7 wieder aufgestanden und weiter gings mit dem workshop. gott sei dank waren einfach alle faul heut. die missionierende reisgruppe ist bis morgen aufgeteilt auf deren familien, damit jeder rasten kann, morgen beginnt nämlich die super mission – spanisch lernen! und ich mag jetzt grad echt überhaupt nicht mehr schreiben..

also amigos – ¡HASTA PRONTO!

ein paar missionare

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2 Antworten auf „die mission hat begonnen“

    1. ¡hola!
      klaro, jeder 😉 haha!
      es ist echt schön hier, schade dass ihr dieses land ausgelassen habt. es gibt echt tolles zu entdecken und die bohnen ich find sie ja gut, aber manchmal hab ich echt null bock drauf, vorallem wenn ich mir vorstelle das in den tortillas nutella sein könnte…

      muchas besos y hasta pronto!

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