tegucigalpa und santa lucia

wenn ich vormittags frei habe treffe ich mich meistens mit jana und maria um kaffee zu trinken (die trinken kaffee und ich sonst was) oder die stadt zu entdecken und leute zu beobachten. hier beginnt der tag sehr früh, während die einen noch frühstück verkaufen bekommt man bei den anderen schon das mittagessen – BALEADA’S = tortillas con frijoles y queso, gibts an jeder ecke, zu jeder zeit und jeden tag. aber ab 18:30 ist auf den straßen tote hose, dann ist es zeit sich ins haus zu begeben, denn es ist dunkel und was hier auf den straßen in der dunkelheit passiert, will keiner so genau wissen. heute haben wir im erste hilfe kurs gelernt, was man tun muss wenn eine machete im kopf stecken bleibt, womöglich war das irgendwie sowas wie ein wink mit dem zaunpfahl, oder wie man da auch immer sagen mag.

auf jeden fall hat diese stadt echt charm, irgendwie. weil so bunt und so. auch die menschen die sind wahnsinnig nett. manchmal geht es mir zwar auf den zeiger dass die autos immer hupen, vorallem wenn sie hupen weil sie ein paar gringa’s (die weißen – blonde haare und so. männl. gringo) sehen. aber das sind halt diese macho’s.. dafür sind andere wieder total normal und lieb und nett. letzte woche hatten wir eine stadtführung, sehr interessant aber ich fang jetzt nicht an alles zu erzählen – weil 1. hab ich sicher schon wieder die hälfte vergessen – weil so viel information in letzter zeit und spanisch lernen… 2. wäre das viel zu viel geschreibsel und 3. kann man das land und deren geschichte einfach googeln. doch ein paar bilder zeig ich euch trotzdem.

ein paar bilder von tegus und dann noch ein bisschen was über santa lucia.


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die mission wird keines falls vergessen

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und jetzt zu santa lucia… ein wundervolles städtchen mit blick auf tegucigalpa, alle menschen grüßen und täglich gab es auch in dieser stadt frijoles (jedes böhnchen ein tönchen). santa lucia ist ca. eine halbe stunde von tegus entfernt, jana hat ihre host familie dort und ich hab mein letztes wochenende dort verbracht.. ein tag davon war ich aber in tegus, genauer in comayagüela – tegucigalpa und comayagüela bilden die hauptstadt aber alle sagen tegucigalpa zu beiden teilen.. so ist das hier und wenn man zu faul ist den ganzen namen zu sagen oder zu schreiben ist es einfach tegus.

also am sonntag war ich in comayagüela bei brenda und lauter carlossen (juan carlos, carlos ricardo, don carlos… alle carlosse waren dort) zum mittagessen. dann sind wir gemeinsam auf eine fiesta, dorffest eines stadtteils der nachbarschaft, was auch immer, jana und ich waren das spektakel und brenda hat uns mit kühlem bier versorgt. die alten männer wollten mit uns tanzen und schwirrten dauernd um uns herum. kinder spielten, alle lachten und tanzten. wir tanzten auch aber nur ein bisschen. und dann kam die mariachi band, wirklich toll sowas, aber es war alles so laut und der moderator juzte so hoch und laut ins mikrofon, unsere ohrhärchen standen stock steif. trotzdem – ich hatte viel spaß und meine lieblingsbeschäftigung, menschen beobachten, kam nicht zu kurz.

am nächsten tag haben wir ganz santa lucia abgewatschelt, frischen melonensaft und maracujasaft getrunken, crepes gegessen und kurz mal die bohnen vergessen. den menschen beim dasein zugeschaut und viele fotos gemacht. kurz noch, dann lass ich die bilder für sich sprechen, santa lucia ist auf einem hügel – beste aussicht auf tegucigalpa und alle straßen sind gepflastert, man bedenke in österreich gepflastert ist nicht so wie in honduras – neiiin, hier stehen die einen steine ein cm raus die anderen 10 usw. also stöckelschuhe gehnen gar nicht. und für 100 meter braucht man 5 minuten mit dem auto, weil über stock und stein und so.


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und immer wird an die mission gedacht.


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und dann noch ein bisschen comayagüela


auf einem der hügel im hintergrund ist santa lucia


ich mag die haare vom eisverkäufer, ihr auch?


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